hahn-film Naturfotos + Bildarchiv Zur Startseite
 
Sie befinden sich hier: Startseite | Fotogalerie | Amphibien, Reptilien, Geckos, Weichtiere | Regenwürmer | Bildübersicht

Regenwürmer Lumbricidae. Ordnung: Wenigborster Oligochaeta. Stamm: Ringelwürmer Annelida. Klasse: Gürtelwürmer Clitellata. Der Gemeine Regenwurm Lumbricus terrestris kann bis zu 30 cm lang werden. Er ist neben dem Kompostwurm Eisenia foetida wohl die bekannteste einheimische Ringelwurmart. Der Körper des Regenwurms setzt sich aus zahlreichen zylindrischen Segmenten zusammen, je nach Alter aus bis zu ca. 160 Stück. An jedem Glied (Segment) sitzen 8 Borsten, die nur wenig aus der Haut heraus ragen. Neue Segmente werden in einer Wachstumszone in der Nähe des hinteren Endes produziert. Der Wurmkörper besteht aus einem Hautmuskelschlauch mit einer inneren Längsmuskelschicht und aus Ringmuskeln. Damit ist der Regenwurm in der Lage, sich vorwärts und rückwärts zu bewegen. Regenwürmer sind nachtaktiv. Sie ernähren sich von humusreicher Erde und vermoderten Pflanzenteilen. Nachts ziehen sie Blätter oder Keimlinge in die Erde, damit diese dort verrotten und später gefressen werden können. Regenwürmer sind – wie viele Schneckenarten – Zwitter, die sich gegenseitig befruchten. Bei einigen Regenwurmarten wurde auch schon von Selbstbefruchtung berichtet. Der so genannte Gürtel (Clitellum), eine Verdickung an bestimmten Körpersegmenten, enthält Drüsen, die bei der Begattung ein Sekret ausscheiden, das die mit der Bauchseite nebeneinander liegenden Partner zusammenheftet und so über ihre Geschlechtsöffnungen Spermien austauschen und in die Einstülpungen zur Sperma-Aufbewahrung des Partners gelangen können. Die dort vom Geschlechtspartner eingelagerten Spermien dienen später zur Befruchtung der eigenen Zellen. Den Winter überstehen die mitteleuropäischen Regenwürmer in einer Art Kältestarre in der Erde – je nach Minustemperaturen oder Dicke der schützenden Schneedecke in 40 bis 80 cm Tiefe. An geschützten Stellen, z. B. unter Baumstümpfen, Steinen oder unter Komposthaufen, findet man manchmal ganze Kolonien von Würmern. Regenwürmer tragen sehr wesentlich zur Bodenverbesserung bei.

Regenwürmer

Regenwurm (Lumbricus terrestris).<br />
Bild-Nr.: 560-101
Regenwurm (Lumbricus terrestris).
Bild-Nr.: 560-101
Regenwurm (Lumbricus terrestris).<br />
Bild-Nr.: 560-102
Regenwurm (Lumbricus terrestris).
Bild-Nr.: 560-102
Regenwurm (Lumbricus terrestris).<br />
Bild-Nr.: 560-103
Regenwurm (Lumbricus terrestris).
Bild-Nr.: 560-103
Regenwurm (Lumbricus terrestris).<br />
Bild-Nr.: 560-104
Regenwurm (Lumbricus terrestris).
Bild-Nr.: 560-104
Regenwurm.<br />
Bild-Nr.: 560-105
Regenwurm.
Bild-Nr.: 560-105
Regenwurm.<br />
Bild-Nr.: 560-106
Regenwurm.
Bild-Nr.: 560-106
Regenwurm.<br />
Bild-Nr.: 560-107
Regenwurm.
Bild-Nr.: 560-107
Regenwurm.<br />
Bild-Nr.: 560-108
Regenwurm.
Bild-Nr.: 560-108
Regenwurm.<br />
Bild-Nr.: 560-109
Regenwurm.
Bild-Nr.: 560-109