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Stabschrecken, Gespenstschrecken Phasmatodae. Weltweit gibt es ungefähr 2000 Arten. In Spanien und Portugal leben die Mittelmeer-Stabschrecke Bacillus rossius, die Spanischen Stabschrecken Leptynia hispanica, Leptynia attenuata, Leptynia caprai und Leptynia montana Scali, 1996. Alle Stabschrecken sind Pflanzenfresser und haben kräftige Mandibeln. Die europäischen Arten besitzen keine Flügel und sind grün bis braun gefärbt. Sie sind nachtaktiv. Wenn sie bei Tag bewegungslos auf den Blättern von Büschen oder Bäumen sitzen, sind sie nur schwer wahrzunehmen. Bei vielen Stabschreckenarten gibt es überhaupt keine oder nur wenige Männchen. Die Fortpflanzung erfolgt bei diesen durch Jungfernzeugung (Parthenogenese), also ohne sexuellen Kontakt. Viele Arten besitzen die Fähigkeit, abgeworfene oder abgebrochene Gliedmaßen nach der Häutung wieder zu ersetzen. Einige Stabschrecken können zur Tarnung ihre Farbe durch Hormonausschüttungen physiologisch wechseln. Durch die Hormone breiten sich die Farbkörnchen in den Hautzellen aus und erzeugen so den Farbwechsel.

Stabschrecken, Gespenstschrecken

Stabschrecke<br />
Bild-Nr.: 323-101
Stabschrecke
Bild-Nr.: 323-101