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Stierquälerei Portugal. Im Vergleich zum spanischen Stierkampf ist der Ablauf des portugiesischen Stierkampfes ähnlich brutal und qualvoll für den Stier: Reiter stoßen dem Stier Lanzen in den Nackenbereich, verletzen ihn, und Blut strömt aus tiefen Wunden. Banderilleros stechen verzierte, mit Widerhaken versehene Spieße in den Stiernacken. Bei jeder Bewegung des Stieres baumeln die Spieße in der Haut des Tieres und fügen ihm weitere Schmerzen zu. Im Gegensatz zum spanischen Stierkampf werden die portugiesischen Stiere am Ende des Kampfes nicht getötet. Zwischen den einzelnen Kämpfen machen mutige junge Männer Show-Einlagen: Einer reizt den Stier durch laute Schreie. Greift der Stier den mutigen „Herausforderer“ an, versucht dieser, den Angreifer an den Hörnern zu packen. Gelingt ihm das, wird er vom rennenden Stier durch die Arena getragen. Dabei versucht der Stier mit wilden Schleuderbewegungen seines Kopfes, den Angreifer abzuwerfen. Wird der Herausforderer abgeworfen und vom Stier attackiert, kommen ihm seine Kollegen zu Hilfe, die den Stier mit bloßen Händen am Kopf und Schwanz festhalten. Eine wahrhaft mutige Show, die für den Stier immer positiv endet, bei der aber die mutigen jungen Männer häufig verletzt werden.

Stierquälerei Portugal