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Skorpione Scorpiones tragen im letzten Segment des schwanzartig verschmälerten Körperabschnitts einen gekrümmten Giftstachel und die Giftblase. In Europa gibt es ungefähr 10 Arten. Einer davon ist der Gelbe Skorpion Buthus occitanus. In Europa kommt er in Südfrankreich, Spanien und Portugal vor. Er bevorzugt trockenheißes, offenes Gelände, ist nachtaktiv und versteckt sich tagsüber in Erdspalten oder unter Steinen. Bei sehr heißem Wetter gräbt er sich unter einem Stein tief in die Erde ein. Seine Beutetiere, z. B. Spinnen, Tausendfüßer oder Insekten, ergreift er mit den Scheren, zerteilt sie mit den Mundwerkzeugen, schiebt sie in den Mundvorraum, verflüssigt sie dort und saugt sie in den Körper ein. Meist werden die Beutetiere schon beim Zugreifen getötet. Nur bei größeren, sich widersetzenden Tieren wird der Giftstachel mit dem rasch wirkenden Gift eingesetzt. Das Opfer wird nicht mit den Augen erspäht, sondern mit vielen empfindlichen und beweglich gelagerten Becherhaaren ertastet. Der Gelbe Skorpion atmet über vier Blätter-Lungen. Sein Stich ist sehr schmerzhaft und kann, besonders für Kinder, gefährlich sein.
Weberknechte Opiliones sind Spinnentiere, die oft mit Spinnen verwechselt werden. Sie unterscheiden sich aber durch viele Merkmale: nur ein Augenpaar, extrem lange Beine, keine Spinndrüsen, d.h., sie können keine Netze oder Schlupfgespinste weben, sie sind nachtaktive Allesfresser und ernähren sich sowohl von Pflanzen als auch von Tieren.

Skorpion, Weberknecht